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Wie sehen Gebäude aus, die nicht nur weniger Schaden anrichten, sondern aktiv einen positiven Beitrag für unsere Zukunft leisten? Genau diese Frage stand bei den Planungen für das luniq, dem Gründungs- und Innovationszentrum im nachhaltigen Gewerbegebiet LUNEDELTA in Bremerhaven, stets im Vordergrund.

Erstmals in Deutschland wurde die Alternativwirtschaft für ein Bundesland vermessen: Für das Land Bremen hat das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) die Wirtschafts- und Transformationskraft gemeinwohlorientierter Unternehmen erhoben.

Noch ist es eine Baustelle – doch schon jetzt ist spürbar, dass hier mehr entsteht als nur neue Büroflächen. Das Gründungs- und Innovationszentrum luniq wächst Schritt für Schritt zu einem Ort für Ideen, Aufbruch und Zusammenarbeit heran. Wie weit sind die Arbeiten? Und was lässt sich bereits erkennen? Ein Blick hinter die Bauzäune.

Manchmal beginnt Zukunft leise. Nicht mit einem großen Knall, sondern mit einer Idee. Oder mit einem Namen. Wer heute im Süden Bremerhaven am zukünftigen LUNEDELTA vorbeigeht, merkt schnell: Hier entsteht kein klassisches Gewerbegebiet. Zu viel Raum, zu viel Grün, zu viel Weitblick.

Bei Frosta weht frischer Wind: Auf dem Gelände des Hauptsitzes im Bremerhavener Fischereihafen steht jetzt die erste unternehmenseigene Windkraftanlage. Das rund 100 Meter hohe Windrad, das den Namen „Peters Flügel“ trägt, soll noch in diesem Jahr Ökostrom für die Produktion liefern und langfristig einen wichtigen Beitrag zu den Klimazielen des Unternehmens leisten.

Die ECO°COOL GmbH wurde am 7. Oktober für ihr naturnah gestaltetes Firmengelände ausgezeichnet. Jan Fries, Staatsrat bei der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, überreichte die Urkunde und würdigte das Engagement des Unternehmens.